Aiko Kazuko Kurosaki wurde in Tokio (JP) geboren. Sie studierte Tanz und Musik in Wien und Chicago und erhielt Stipendien für ihre Tanzfortbildungen in Wien, Salzburg und Chicago. Sie war Verantwortliche für Konzept und künstlerische Leitung sowie Tanz und Choreografie für die Reihe „Tanzwerkstatt Metropol“ 1988/89 in Wien, war Mitglied der Butoh-Compagnie Ariadone / Carlotta Ikeda und assistierte zwischen 1991 und 1999 Carlotta Ikeda bei ImPulsTanz und den Wr. Festwochen in Wien, sowie in Tokio, Paris, Berlin, Bordeaux u.a.

Ihre Soloprojekte: „Kokoron“ (Uraufführung 1993 / Festival f. zeitgenössische Kunst / Bozen / IT); das Schaufensterprojekt „No Comment“ (2009 / LABfactory / Wien); Intervention im öffentlichen Raum „MISU“ (2010 für Q202 / 1.Preis beim Kunstwettbewerb „Save Our Oceans - Now!“ im Rahmen des Green Expo Wien 2012); „BLANK“ für „Untergang Art“ eine Koproduktion von Tanzquartier Wien und NOMAD.theatre; „Nettó“ (2013, für das tanz ist Festival für zeitgenössischen Tanz, Dornbirn).

Sie kreierte verschiedene Solo- und Gruppenprojekte mit der Compagnie Aiko für das Festival Transart Labin (HR), Haapsalu, Laanemetsa (EE), Imagetanz 1954 (Wien), Q202 (Wien), Soho in Ottakring (Wien), tanz ist Festival für zeitgenössischen Tanz in Dornbirn u.a.

Sie verwirklicht Performances, Living Installations, performative Interventionen im öffentlichen Raum und transdisziplinäre Projekte mit Schwerpunktsetzung auf umwelt- und sozialkritische Themen: Performance/Flashmob in der UNO-City Wien zum Gedenktag für Hiroshima und Nagasaki gegen die Wiedereröffnung der Atomkraftwerke in Japan nach Fukushima; Ko-Initiatorin u. Performerin bei One Billion Rising Vienna 2013 und 2014 u.a.

Sie ist Mutter von vier Kindern.